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Achtung: Die Landhaus-Lesung mit Michel Töteberg ist wegen Erkrankung des Autors abgesagt.

Trialog-Gespräche

Drei Personen im Gespräch miteinander

LWL-Klinik Dortmund lädt Betroffene, Angehörige und Behandler zum Trialog ein

Auf Augenhöhe, gleichberechtigt sollen Betroffene, Angehörige und Behandler:innen miteinander ins Gespräch kommen. Denn alle Erfahrungen, welche Beteiligte mit psychischen Erkrankungen machen sind gleich wichtig und immer hilfreich.

Zum Trialog lädt die Klinik ab sofort bis zum September ein. In insgesamt 17 Veranstaltungen werden Gespräche stattfinden.

"An diesen Abenden geht es nicht vorrangig um Infos, die wir geben, sondern um das Gespräch, den Austausch miteinander, um das Erfahrungen-Teilen", sagt Pflege-Entwickler Matthias Pauge. "Das sind keine klassischen Infoabende." Zu Wort kommen neben den Gästen, ob Angehörige oder Betroffene, auch Therapeut:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen, Ärzt:innen, Pfleger:innen und Genesungsbegleiter:innen der LWL-Klinik Dortmund. Die Genesungsbegleiter arbeiten als ehemals selbst Erkrankte auf unterschiedlichen Stationen der Klinik und sind sozusagen "Mittler" zwischen Betroffenen und Behandlungs-Profis. Sie können viel über ihr eigenes Erleben der jeweiligen Erkrankung berichten.


Die Trialoge finden zu Themen aus den Bereichen Depression, Psychose und Sucht statt. Veranstaltungsort ist die Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände, der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die jeweils gültigen Corona-Hygieneregeln. Uhrzeit: 18 - 20 Uhr. (Wenn nicht anders angekündigt.)

 

7.2.2023:  Hilfe, was ist eine Angsterkrankung? (Silke Polzin, Stationsmanagerin der Station J3)

In der Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geht es an diesem Abend um Angststörungen und Panikattacken.

Alle Menschen haben Ängste, die meisten dabei zugleich gesunde Strategien, mit ihnen umzugehen. Doch ab wann können wir von einer Angsterkrankung sprechen? Im Trialog geht es darum zu klären, wie sich eine solche Erkrankung äußert, welche weiteren Schwierigkeiten auftreten und was Betroffene dagegen machen können. Dafür geben Silke Polzin (Fachkrankenschwester für Psychiatrie und Leitung einer Station für Angsterkrankungen) und die Gesundheits- und Krankenpflegerin Heike Jaworek Einblick in die Behandlungsabläufe auf einer Station für Angsterkrankungen. 

Selbstverständlich ist es wie bei allen Trialog-Gesprächsabenden in der LWL-Klinik ausdrücklich erwünscht, dass Fragen gestellt werden und die Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen. Es geht um einen Austausch auf Augenhöhe zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen und natürlich um die Frage, wie man der Angst begegnen kann. 

LWL-Klinik Dortmund, Dienstag, 7. Februar 2023, 18 bis 20 Uhr, Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände, Eintritt frei 
 

 

7.3.2023: Vorstellung von FrintA - Frühintervention bei Alkohol. (Christine Stückemann, Psychologin der Station P3)