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Trialog-Gespräche

Drei Personen im Gespräch miteinander

LWL-Klinik Dortmund lädt Betroffene, Angehörige und Behandler zum Trialog ein

Auf Augenhöhe, gleichberechtigt sollen Betroffene, Angehörige und Behandler:innen miteinander ins Gespräch kommen. Denn alle Erfahrungen, welche Beteiligte mit psychischen Erkrankungen machen sind gleich wichtig und immer hilfreich.

Zum Trialog lädt die Klinik ab sofort bis zum September ein. In insgesamt 17 Veranstaltungen werden Gespräche stattfinden.

"An diesen Abenden geht es nicht vorrangig um Infos, die wir geben, sondern um das Gespräch, den Austausch miteinander, um das Erfahrungen-Teilen", sagt Pflege-Entwickler Matthias Pauge. "Das sind keine klassischen Infoabende." Zu Wort kommen neben den Gästen, ob Angehörige oder Betroffene, auch Therapeut:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen, Ärzt:innen, Pfleger:innen und Genesungsbegleiter:innen der LWL-Klinik Dortmund. Die Genesungsbegleiter arbeiten als ehemals selbst Erkrankte auf unterschiedlichen Stationen der Klinik und sind sozusagen "Mittler" zwischen Betroffenen und Behandlungs-Profis. Sie können viel über ihr eigenes Erleben der jeweiligen Erkrankung berichten.


Die Trialoge finden zu Themen aus den Bereichen Depression, Psychose und Sucht statt. Veranstaltungsort ist die Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände, der Eintritt ist frei, es gilt die 2Gplus-Regel. Uhrzeit: 18 - 20 Uhr. (Wenn nicht anders angekündigt.)

 

4.10.2022: Verpönt aber doch hilfreich? Medikamente und Psychose. Lassen sich Psychosen heilen? (Alexander Reinhardt, Oberarzt der Psychosestation P1)

8.11.2022: Stigma, die zweite Krankheit. Diskriminierung bei psychischen Erkrankungen (Frank Wiebke, Genesungsbegleiter P4 und Marius Strotkötter, Pflegeentwickler der Station P4 für Bipolare Störungen)

6.12.2022: Eine Depression kommt selten allein - Sucht und Doppeldiagnose. (Petra Schmidt, Stationsleitung der Depressionsstation J2)