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Achtung: Die Landhaus-Lesung mit Michel Töteberg ist wegen Erkrankung des Autors abgesagt.

Auf einer Bühne an einem beleuchtetem Tisch sitzt ein Mann lesend. Vor ihm zahlreiche interessierten aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer

Veranstaltungen

Unsere Veranstaltungen haben sehr unterschiedliche Formate. Wir bieten der Öffentlichkeit wie auch der Fachöffentlichkeit zahlreiche Events, Symposien und Gesprächsrunden zu psychiatrischen Themen. Eine Übersicht über Themen und Termine finden Sie auf dieser Seite.

Bitte beachten Sie: Wegen der Corona-Pandemie gelten in der LWL-Klinik Dortmund besondere Hygienebedingungen. 

Landhaus Lesungen

Psychiatrisch relevante Themen finden sich allenthalben in der Deutschen Literatur. Im Rahmen der Landhaus Lesungen in der LWL-Klinik wollen wir solchen Literaten, die sich in ihren Werken mit sich und ihrer eigenen Seele auseinandersetzen, einen Raum geben.

 

Die Landhaus-Lesungen in der LWL-Klinik Dortmund sind schon seit Jahren ein großer Erfolg. Zu den 6-wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen kommen meist zahlreiche Zuhörer und Zuhörerinnen. Sie haben Gelegenheit ausführlich mit den Lesenden zu sprechen und zu diskutieren.

Im Landhaus Zwei, einem Stationsgebäude aus dem Jahre 1895, also aus dem Gründungsjahr der LWL-Klinik Dortmund, hatten wir für die Lesungen einen Raum gefunden. Längst sind die Räumlichkeiten dort dem großen Andrang nicht mehr gewachsen. Inzwischen treffen wir uns im Sport und Begegnungszentrum der LWL-Klinik Dortmund. Wir laden Sie recht herzlich ein, sich mit Literatur und Psychiatrie auseinander zu setzen.

Hans Fallada und seine Süchte

sind Thema der nächsten Landhaus-Lesung in der LWL-Klinik Dortmund.
Michael Töteberg liest / Abteilung Suchtmedizin steht für Fragen zur Verfügung.

 Am 14. Februar dreht sich in der traditionellen abendlichen Landhaus-Lesung in der LWL-Klinik Dortmund alles um den deutschen Schriftsteller Hans Fallada ("Kleiner Mann - was nun?", "Ein Mann will nach oben", "Der Trinker"). Vielen Menschen sind Falladas Werke durch spektakuläre Verfilmungen bekannt.

Leben, Lieben und Leiden des berühmten Autors bringt dem Publikum Michael Töteberg näher. Er hat 2021 seinen Roman "Falladas letzte Liebe" herausgebracht, in dem er einen besonderen und sehr intensiven Blick auf Fallada wirft, der am Ende seines Lebens alkohol- und morphiumsüchtig war. Fallada (1893 - 1947) wird bei Töteberg, der Filmjournalist und Vorsitzender der Hans-Fallada-Gesellschaft ist, quasi selbst zur Romanfigur. Im Dezember 1946 wurde Fallada in die Nervenklinik der Berliner Charité eingewiesen. Innerhalb eines Monats schrieb er dort in schlechtem körperlichem Zustand den Roman "Jeder stirbt für sich allein.

In Tötebergs Roman geht es um Hans Falladas letzte Jahre in Berlin.

Die Studentin Christa Wolf tippt in ihrer Leipziger Wohnung einen Brief. Sie interessiert sich für die autobiographischen Züge in Falladas Werk - und bekommt von dem Dichter und Funktionär Johannes R. Becher, der sich zuletzt aufopfernd um den alkohol- und morphiumsüchtigen Autor gekümmert hat, nur eine ausweichende Antwort. An welche Tabus hatte ihre Frage gerührt?

Neben einer herzzerreißenden Geschichte über die menschlichen Abgründe, bekommen Besucher:innen der Landhaus-Lesung ein lebendiges Bild des kulturellen Berlins in der Nachkriegszeit vermittelt.

Wie bei allen Landhaus-Lesungen können die Besucherinnen und Besucher dem literarischen Gast Fragen stellen und in Diskussion gehen, ebenso mit Vertreter:innen der Abteilung Suchtmedizin der LWL-Klinik Dortmund, in der es sowohl Entzugsbehandlungen als auch eine Alkohol-Reha gibt. 

Ort und Zeit: Dienstag, 14. Februar 2023, 19 Uhr,  LWL-Dortmund, Sport- und Begegnungszentrum auf dem Klinikgelände, Marsbruchstraße 179, 44287 Dortmund, Eintrittspreis 6 Euro, nur Abendkasse

Trialog Gespräche

Auf Augenhöhe, gleichberechtigt sollen Betroffene, Angehörige und Behandler:innen miteinander ins Gespräch kommen. Denn alle Erfahrungen, welche Beteiligte mit psychischen Erkrankungen machen sind gleich wichtig und immer hilfreich.

Die Klinik lädt herzlich zum Trialog ein. In Abendveranstaltungen werden die Trialog-Gespräche stattfinden.

"An diesen Abenden geht es nicht vorrangig um Infos, die wir geben, sondern um das Gespräch, den Austausch miteinander, um das Erfahrungen-Teilen", sagt Pflege-Entwickler Matthias Pauge. "Das sind keine klassischen Infoabende." Zu Wort kommen neben den Gästen, ob Angehörige oder Betroffene, auch Therapeut:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen, Ärzt:innen, Pfleger:innen und Genesungsbegleiter:innen der LWL-Klinik Dortmund. Die Genesungsbegleiter arbeiten als ehemals selbst Erkrankte auf unterschiedlichen Stationen der Klinik und sind sozusagen "Mittler" zwischen Betroffenen und Behandlungs-Profis. Sie können viel über ihr eigenes Erleben der jeweiligen Erkrankung berichten.


Die Trialoge finden zu Themen aus den Bereichen Depression, Psychose und Sucht statt. Veranstaltungsort ist die Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände, der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die jeweils gültigen Corona Hygieneregeln.  Uhrzeit: 18 - 20 Uhr. (Wenn nicht anders angekündigt.)


6.12.2022: Eine Depression kommt selten allein - Sucht und Doppeldiagnose. (Marissa Ivancic, Miriam Mertins und Thomas Winkler, Pflegefachkräfte)

 

7.2.2023:  Hilfe, was ist eine Angsterkrankung? (Silke Polzin, Stationsmanagerin der Station J3)

 

7.3.2023: Vorstellung von FrintA - Frühintervention bei Alkohol. (Christine Stückemann, Psychologin der Station P3)

Forum Gesundheit

Gespräche in der Rotunde

Über lange Zeit wurden Angehörige und die Öffentlichkeit bei der psychiatrischen Behandlung außen vor gelassen. So blieben psychiatrische Erkrankungen, aber auch die medizinisch-psychiatrischen Erkenntnisse, auf diese Weise weiten Teilen der Bevölkerung verborgen, waren undurchsichtig, manchmal mysteriös. Dort wo Informationen fehlen, blüht die Fantasie.

Seit einiger Zeit verändert sich die Situation. Inzwischen wird deutlich: Psychische Erkrankungen können jeden treffen. So erreichen uns Berichte von prominenten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die psychisch krank wurden. Das Interesse an psychischer Gesundheit nimmt zu.

Die LWL-Klinik Dortmund möchte mit ihren Beschäftigten im Forum Psychiatrie –Gespräche in der Rotunde- über den Trialog zwischen Behandlern, Betroffenen und Angehörigen hinaus, auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern psychiatrische Erkenntnisse auf verständliche Weise näher bringen und bietet in monatlichem Rhythmus Informationen über Erkrankungen, Behandlungsmethoden und -verfahren, auch über psychiatrische Entwicklungen in Ihrer Region an.

Ärzteinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen , Ergo- und Bewegungstherapeuten werden Ihnen gut verständlich, dabei kurzweilig die Türen der Psychiatrie öffnen. In den Räumen unserer Tagesklinik in der Allerstraße 1, in Dortmund-Aplerbeck, wird es Zeit und Raum geben, zu hören, zu schauen, zu diskutieren und Meinungen auszutauschen.

Alle Bürger in der Region, ob aus Dortmund, Schwerte, Unna, Lünen und von anderswo sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns sehr auf Sie.

 

Bitte beachten Sie: Wegen der Corona-Pandemie finden bis auf weiteres keine öffentlichen Veranstaltungen in der LWL-Klinik Dortmund statt. 

Cinematrie

Filme aus der Psychiatrie und über die Psychiatrie.

Schon lange setzt sich die Filmkunst mit psychiatrischen Themen auseinander. Wir in der Psychiatrie setzen uns mit der Filmkunst auseinander. Schauen wir gemeinsam wie uns Filmschaffende sehen. Pfarrerin Anke Thimm und Franziska Beuschel als erfahrene Oberärztin stehen als Gesprächspartnerinnen zur Verfūgung.

Bitte beachten Sie: Wegen der Corona-Pandemie gilt Maskenpflicht und 2G-Regel.

Kleines Kino in der LWL-Klinik Dortmund

Dortmund (LWL). „Honig im Kopf“, die berühmte Tragikomödie, in der es um die Alzheimererkrankung geht, wird am 9. Februar im Rahmen der „Cinematrie“ in der LWL-Klinik Dortmund zu sehen sein. In der Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände gibt es dann zusätzlich zum Filmgenuss die Möglichkeit, mit zwei Fachfrauen über die Erkrankung, ihre Folgen, den Umgang mit Erkrankten und Behandlungsmöglichkeiten zu sprechen.

In dem Film von Til Schweiger spielt Dieter Hallervorden die Hauptrolle des erkrankten Amadeus. Auch Schweigers Tochter Emma ist in einer Hauptrolle zu sehen.

Zum Inhalt: Die elfjährige Tilda liebt ihren Großvater Amandus, doch dieser zeigt immer mehr die Symptome einer irritierenden Krankheit. Seine zunehmende Vergesslichkeit und Hilflosigkeit stellen sich als Demenzerkrankung heraus. Bald scheint ein Umzug ins Heim unausweichlich. Tilda sieht dies jedoch völlig anders und beschließt, ihren Großvater zu retten. Gemeinsam begeben sie sich auf eine letzte große Reise zu dem Ort, den Amandus nie vergessen konnte: Venedig.

Nach dem Film stehen Psychiaterin Franziska Beuschel und Pfarrerin/Klinikseelsorgerin AnkeThimm als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung. Franziska Beuschel ist Oberärztin in der Abteilung Gerontopsychiatrie der LWL-Klinik Dortmund und behandelt ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Cinematrie, wann und wo? Donnerstag, 9. Februar, 18 Uhr, Auferstehungskirche der LWL-Klinik Dortmund, Marsbruchstraße 179, Dortmund-Aplerbeck, Eintritt frei.

 

PsychiARTrie

Die Kunst in der Psychiatrie spielt in der Therapie eine große Rolle. Regelmäßige Kunstausstellungen mit Werken von namhafter Künstler aber auch mit Werken unsere Patientinnen und Patienten beweisen dies eindrucksvoll.

Psychiatrie und Kunst, das behaupten nicht wenige, sind eng miteinander verwoben. Besonders die bildende Kunst ist eine Ausdrucksform, welche sich nicht der Sprache bedienen muss. Wo Worte fehlen, nutzen unsere Kunsttherapeuten den künstlerischen Ausdruck als einen Weg, das Unaussprechliche anders zu formulieren. Bildende Künstler sprechen unsere Affekte an und sind uns auf diese Weise über ihre Werke nahe.

Es liegt nahe, dass die Psychiatrie der Kunst ihre Türen öffnet und sich von der Kunst anrühren lässt. Kunst spricht Menschen an, ob krank oder gesund, sie berührt uns mit ihren Mitteln, regt uns an, lässt uns mitschwingen.

Die LWL-Klinik öffnete der Kunst erneut ihre Türen und zeigte im Rahmen einer zweiwöchigen Ausstellung vom 18. August bis zum 28. August täglich in dem ehemaligen  Stationsgebäude Haus 26, viel beachtete Werke bildender Künstler aus Dortmund. 

 

Titel des Veranstaltungsprospektes Dachboden-Vernissage. Es zeigt Bilder der Künstlers auf dem Dachboden.

Dachboden- Vernissage

Bilder von Walter Liggesmeyer auf dem Dachboden eines 120 Jahre alten Klinikgebäudes ausgestellt.

Motiv aus der Ausstellung: Aus der Depression

Aus der Depression

Depressiv erkrankte üben sich eindrucksvoll in bildnerischer Kunst

Mehrere Frauengesichter abstrakt dargestellt.

Frauen

Bilder der Psychiatrie-Krankenschwester Annelore Philips.

Gezeichneter Löwenkopf.

Wilde Tiere

Filzstiftzeichnungen wilder Tiere von W. Friedrich.

Auzsstellungsheft mit einem Cartoon von R. Alf.

Cartoons

Renate Alf und Ihre Cartoons zur Borderline Störung

Ein Bild eines Patienten. der in den 50er Jahren stationär behandelt wurde.

Der wahre Weg

Richard Z.: Der wahre Weg.