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Corona-Krisentelefon wieder am Netz. Dies und aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie unter „Aktuelles“ auf der Startseite.

Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Nachrichten aus der LWL-Klinik Dortmund.

Die LWL-Klinik Dortmund wendet sich mit zahlreichen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit. Hier stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Veranstaltungsformate vor und weisen auf Termine hin.

Übrigens, Neues lesen Sie auch auf unserem Facebook-Auftritt

Ein Virus, farfische dargestellt

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie

Corona-Krisentelefon

Dortmund (LWL). Die Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus stellen uns alle noch immer und immer wieder vor außergewöhnliche Herausforderungen. 
Quarantäne und Kontaktbeschränkungen sorgen bei vielen Menschen für das Gefühl, allein zu sein. Das kann zu großen Ängsten und psychischen Problemen bis hin zu manifesten psychischen Erkrankungen führen.

Die LWL-Klinik Dortmund bietet allen Menschen aus ihrem Versorgungsgebiet, also aus Dortmund und dem Kreis Unna, ab dem 25.01.2021 erneut die Möglichkeit, telefonische Kurzkontakte in Anspruch zu nehmen. Hier können die Anrufer und Anruferinnen psychologisch-psychiatrischem Fachpersonal in 10-15-minütigen Gesprächen ihre Sorgen und Nöte schildern. Oft führt dies schon zu einer deutlichen Entlastung. Sollte jedoch der Eindruck einer sich entwickelnden oder bestehenden psychischen Erkrankung entstehen, werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an die entsprechende Stelle zu einer weiteren Abklärung und/oder Aufnahme vermitteln.

Das Corona-Krisentelefon der LWL-Klinik Dortmund hat die Nummer 0231  4503 – 8111.

Anrufzeiten: montags 9 – 12 Uhr, mittwochs und donnerstags 9 – 12 und 16 – 19 Uhr, freitags 9 – 12 Uhr. Dienstags ist das Krisentelefon nicht besetzt.

Anrufer sollten ihre Krankenversicherungskarte bereithalten, um ihre Versicherungsnummer durchzugeben.

Nützliche Tipps

Der Arzt für Neurologie und Psychiatrie, Herr Dr. Zia Pufke, aus der LWL-Klinik Dortmund, zur Corona Impfung

In Netz und anderswo wird mitunter kontrovers über die Corona Schutzimpfung diskutiert. Dr. Zia Pufke, Arzt für Neurologie und Psychiatrie, informiert Sie unaufgeregt und sachlich zu unterschiedlichen Fragen, welche die Corona-Schutzimpfung betreffen. Stand: 15. Januar 2021.

Aktiv gegen COVID-19

Wir müssen nicht passiv sein in der Corona-Krise. Sich aktiv zurückzunehmen, für eine Zeit lang im engsten Familienkreis zu bleiben und in der Öffentlichkeit besonders vorsichtig zu sein, sind Mittel die uns allen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben wir ab sofort und demnächst eine weitere Möglichkeit COVID-19 zu überwinden. Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe informiert darüber auf seiner Homepage.

Klar ist: Wer sich gegen Covid-19 impfen lässt, schützt sich und andere. Klar ist aber auch: Die schnelle Entwicklung der Impfstoffe macht vielen Menschen Sorgen - sind die Impfungen wirklich so sicher wie behauptet? Und sind die ersten, die sich impfen lassen, Versuchskaninchen?

Wenn Sie gerade ein Info-Angebot zu diesen sehr persönlichen Entscheidung für sich zusammenstellen, möchten wir Sie gern dabei unterstützen: sei es, dass Sie ein Rundschreiben, eine Seite in Ihrem Intranet, eine (virtuelle) Infoveranstaltung, ein Online-Seminar, Fragestunden oder sonstige Info-Angebote planen. Unter dem Link https://www.psychiatrie-impfinfos.lwl.org/de/ haben wir Materialien und Links gesammelt, die hilfreich sein können. Wir haben zum Beispiel Exertperten und Expertinnen aus dem LWL gefragt, wie sie die Risiken und Chancen einer Impfung einschätzen.

Bitte beachten Sie:

Psychisch kranke Menschen sind in besonderer Weise von der Corona Pandemie betroffen. Sie benötigen unseren Zuspruch und unsere Hilfen. Wir haben uns daher entschlossen, für die Klinik kein allgemeines Besuchsverbot auszusprechen.  

Besuche sind weiterhin möglich. Wir bitten Sie allerdings, die folgenden Regelungen zu beachten: 

1. Besuche sind nur in der Zeit von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr möglich.

2. Jede Patientin und jeder Patient kann maximal zwei Besucherinnen oder Besucher empfangen. Die benannten Personen erhalten von uns eine Besucherkarte. Nur mit einer Besucherkarte können Sie sich mit ihren Angehörigen treffen. Das Personal ist angewiesem, nach diesem Ausweis zu fragen. 

3. Besucher und Besucherinnen ohne einem solchen Ausweis können sich zur Klärung an der Pforte des Krankenhauses melden. 

4. Alle Besucherinnen und Besucher können die Gebäude und Stationen lediglich in Begleitung des Behandlungspersonals aufsuchen.

Wir bitten Sie, angesichts der gegenwärtig deutlich erhöhten Infektionszahlen, freundlich um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen dem Schutz der uns anvertrauten Menschen und sollen auch Sie vor einer Infektion bewahren. 

 

Alle Tageskliniken sind unter besonderen Hygienebedingungen wieder geöffnet. Die Ambulanzen sind wieder im Regelbetrieb. Bitte vergessen Sie bei Ihrem Besuch Ihre Schutzmaske nicht.

In den Abteilungen finden ambulante und stationäre Gruppen unter den geltenden Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung statt. 

Die LWL-Klinik Dortmund leistet weiter ihren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Es soll verhindert werden, dass das Virus von infizierten Menschen, die noch keine Krankheitssymptome haben, an gesunde Personen weitergegeben wird. Bitte beachten Sie die Informationen des Robert-Koch-Instituts.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Stationäre Behandlung während der Corona-Krise

Auch für psychische Erkrankungen gilt: Wenn man sie nicht behandelt, kann sich der Gesundheitszustand rasant verschlechtern. Darum ist es den Verantwortlichen der LWL-Klinik Dortmund wichtig, das Corona-Ansteckungsrisiko mit aller Kraft zu minimieren. „Die Gefahr, dass sich eine psychische Erkrankung verschlimmert, ist größer, als die Gefahr, hier an Covid-19 zu erkranken“, sagt Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, der Ärztliche Direktor. 

Berit Happe-Mrzik, die Hygiene-Fachkraft der LWL-Klinik, sorgt täglich dafür, dass Patientinnen und Patienten rechtzeitig vor der Aufnahme getestet werden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genügend Masken haben, dass Patienten sicherheitshalber isoliert werden, bis sie negativ getestet werden und symptomfrei sind. Dabei werden alle Patienten, auch diejenigen, die vorübergehend isoliert sind, selbstverständlich ärztlich und therapeutisch behandelt. 

Gruppentherapien sind in den Klinik-Einrichtungen in reduziertem Umfang möglich, wenn genügend Abstand eingehalten werden kann. Patienten, die eine Tagesklinik (etwa in Brackel, Unna, Lünen oder Bergkamen) besuchen, werden jeden Morgen nach ihrem Befinden, nach möglichen Symptomen oder Risikokontakten befragt.

„Wir sind hier sehr gut aufgestellt, was die Hygienemaßnahmen angeht“, sagt Berit Happe-Mrzik. „Alle Kollegen engagieren sich sehr und sind vorsichtig. Jedenfalls erreichen mich täglich Anfragen von Mitarbeitenden, die sich Tipps bei Unsicherheiten holen, etwa wenn sie sich erkältet haben oder Kontakt zu Menschen mit Symptomen hatten. Jeder Kollege, der sich Sorgen macht, kann getestet werden.“

Die Hygienefachschwester ist Mitglied des internen Krisenstabes, sie steht in ständigem Kontakt zum Gesundheitsamt und auch zu Kollegen in anderen Kliniken. Die Fachfrau versichert: „Wir sind auf ganzer Linie gut ausgerüstet und sorgen vor. Wir haben beispielsweise genügend Händedesinfektionsmittel, das teils in unserer eigenen Apotheke hergestellt wird, um einen „Puffer“ zu haben.“

„Wenn Sie psychisch krank sind, meiden Sie bitte eine stationäre Behandlung nicht aus Angst vor Corona!“, mahnt Prof. Dr. Hans-Jörg Assion.

Wir stellen vor:

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen einzelne Personen mit ihren besonderen Aufgaben in der Klinik vorstellen.

LWL-Klinik Dortmund beschäftigt Genesungsbegleiter

Menschen mit einer akuten Psychose zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen ist für psychisch Gesunde oft schwer. Viel besser gelingt dies vielen Psychose-Erfahrenen.

Auf ihr besonderes Wissen können Genesungsbegleiter zurückgreifen. Sie haben eigene Erlebnisse und Eindrücke mit ihrer psychischen Erkrankung gemacht. Sie können vielen Menschen ihre Erfahrungen mit der Erkrankung – und mit der Behandlung viel besser nahebringen. Im Alltag werden Genesungsbegleiter deshalb oft zum Mittler zwischen Patientinnen und Patienten sowie dem therapeutischen Personal. Sich gegenseitig zu verstehen, zu vertrauen gelingt dann viel besser. In der LWL-Klinik Dortmund arbeiten fünf Genesungsbegleiter – und Begleiterinnen.  

 

Einer von ihnen ist Torben Müller-Wille. Zweimal hat er bereits unter psychotischen Episoden leiden müssen. Die Erkrankung hat sein Leben verändert. Inzwischen kann er seinem ursprünglichen Beruf als Jurist nicht mehr nachgehen, auch seine Tätigkeit in der Leistungsabteilung des Jobcenters überforderte ihn auf Dauer. Mit seinem Beruf als Genesungsbegleiter hat er endlich eine Aufgabe gefunden, die seiner besonderen Begabung, Kontakt zu Menschen herzustellen, entspricht. Seine Krankheitserfahrung macht ihn zu einem wichtigen Gesprächspartner. Nach einer einjährigen Ausbildung hat er seine Tätigkeit aufgenommen. Er ist inzwischen zu einem geschätzten Kollegen geworden und hat sich als Bindegliede zwischen Patientinnen und Patienten sowie therapeutischem Personal bestens bewährt. 

Zur Parkplatzsituation der LWL-Klinik Dortmund

Der Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Dortmund, Prof. Dr. Jens Bothe, informiert über die Pläne zur Verbesserung der Parkmöglichkeiten rund um die LWL-Klinik Dortmund.

Eine Frau und zwei Männer zeigen auf eine Schriftzug. Hochschule für die Gesundheit

LWL-Klinik ist Kooperationspartner der HSG

An der Hochschule für Gesundheit (HSG) in Bochum kann man seit Semesterbeginn den Studiengang Pflege nach dem neuen Berufsgesetz studieren. Am Ende des Studiums steht der Bachelor-Abschluss. Die LWL-Klinik Dortmund ist jetzt Kooperationspartner der HSG und lädt die Studierenden ein, ihre praktischen Einsätze in der Aplerbecker Psychiatrie zu machen.

Auch die LWL-Klinik Dortmund fördert die Akademisierung in der Pflege und will sich aktiv am Wissenstransfer beteiligen. In der psychiatrischen Klinik in Dortmund-Aplerbeck arbeitet bereits neben examinierten Pflegekräften auch Pflegepersonal mit Hochschulabschluss, das sich u.a. mit aktuellem evidenzbasierten Wissen befasst und dies für die Kolleginnen und Kollegen nachvollziehbar und umsetzbar aufbereitet und mit ihnen diskutiert.

Yvonne Auclair ist die Pflegedirektorin der Klinik, die diese Entwicklung vorantreibt:  "Von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen -und Pflegern wird heute einiges verlangt. Sie müssen fundierte medizinische Kenntnisse haben und zwischenmenschlich empathisch sein, sich möglichst lebenslang fortbilden und sich offen für neue Entwicklungen zeigen. Wir fördern diesen Trend und ermöglichen unseren Beschäftigten zahlreiche Fortbildungen. Auch die jungen Leute, die jetzt an der HSG in Bochum studieren, können bei uns einen Teil ihrer Praktika absolvieren."

Prof. Dr. Markus Zimmermann, Professor für pflegerische Versorgungsforschung und Gründungsdekan an der HSG Bochum, freut sich über die Zusammenarbeit mit der LWL-Klinik Dortmund: „Auf diesem Feld gibt es in Deutschland immer noch einen großen Nachholbedarf, der einer langjährigen Tradition von pflegerischer Berufsausübung auf Bachelor- und Master-Niveau in fast allen anderen EU-Ländern gegenübersteht. Gemeinsam werden wir im Ruhrgebiet dazu beitragen, dass Deutschland aufholt.“

Foto: von links Prof. Dr. Markus Zimmermann von der HSG, Pflegedirektorin Yvonne Auclair und Pflegemanager Jan Bieder von der LWL-Klinik Dortmund 

Mehre Personen sitzen auf schaumstoffquadern und werfen bunte Bälle hoch. Alle tragen Gesichtsmasken

Bewegung braucht Raum

Therapeutinnen und Therapeuten freuen sich über das Haus der Bewegung

Bewegung und Tanz müssen den Beteiligten Raum und Licht geben, so Prof. Dr. Assion, ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund anlässlich der Eröffnung des neuen und frisch renovierten Hauses der Bewegung. Zwei große "Tanzsäle" stehen den Bewegungstherapeuten und den Körperpsychotherapeuten zur Verfügung. Das Gebäude erhielt seinen Namen von mehreren Beschäftigten der Klinik, die ihre Vorschläge im Rahmen eines Wettbewerbs einreichten und dafür von der Betriebsleitung mit einem kleinen Geldbetrag belohnt wurden.

Drei Frauen sitzen im Halbkreis in einem hellen, freundlichen Raum. Sie lächeln freundlich in die Kamera. Hinter Ihnen eine große, kreisrunde Grafik.

LWL-Klinik Dortmund eröffnet den Raum der Religionen

Mit großem Engagement und Liebe zum Detail haben Beschäftigte der LWL-Klinik Dortmund einen Raum der Religionen geschaffen. Ein Team, bestehend aus dem Ethikrat, den Integrationsbeauftragten der Klinik und der Seelsorge, hat sich dabei bemüht, die Bedürfnisse unterschiedlichster Religionsangehöriger zu berücksichtigen. So ziert den Eingangsbereich ein fast wandfüllendes Bild, das symbolisch verschiedene Religionen darstellt, die in der Mitte durch eine große weiße Taube vereint werden. Auf Plakaten bittet die Klinik um Respekt füreinander und um Wertschätzung für diesen Ort der Stille und des Gebets. Für Muslime zeigt ein Kompass unter der Decke an, wo Mekka ist. Auch Gebetsteppiche und religiöse Bücher für die Nutzer liegen aus. 

Diese können sich den Schlüssel, bzw. Transponder an der Pforte abholen. Eine Einweihungsfeier wird aufgrund der Corona-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. 

Aktuelles

Angstambulanz am Netz

Menschen empfinden Angst, wenn sie eine Situation als bedrohlich empfinden. Sie ist ein Grundgefühl, das eine wichtige Funktion haben kann, denn Angst schärft die Sinne und aktiviert Kräfte, was sogar Leben retten kann.

Zu viel Angst aber kann das Handeln blockieren, zu wenig Angst reale Gefahren ausblenden. Das ist gefährlich und für die Betroffenen belastend. Ist die Angst krankhaft übersteigert oder nicht rational begründbar, leiden die Menschen unter einer regelrechten Angststörung.

Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, die unter ihren Ängsten leiden, können ab sofort und nach vorheriger Anmeldung die Angst-Sprechstunde der LWL-Klinik Dortmund besuchen. Betroffene, die gleichzeitig an einer Suchterkrankung leiden, können sich in der Suchtambulanz vostellen. Termine vergibt das AmbulanzZentrum der LWL-Klinik telefonisch unter 0231 4503 – 8000. Die Leistung wird von den Krankenkassen bezahlt.

Ansprechpartner und behandelnder Arzt ist Nikola Ljubic, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Ein Mann steht vor einem Ambulanz-Praxisschil und schaut interessiert in die Kamera

Landhaus Lesungen im Radio

Über die Landhaus Lesungen und über andere interessante Themen wird im Bürgerfunk Dortmund regelmäßig berichtet. Hier eine Auswahl der Radiosendungen als Podcast.