Metakognitives Training bei Zwangsstörungen (Z-MKT)
Das Metakognitive Training bei Zwangsstörungen (Z‑MKT) ist ein therapeutisch angeleitetes Gruppenangebot, das Betroffenen hilft, ihre Denkprozesse besser zu verstehen und ein Stück weit zu verändern. Dabei geht es weniger um einzelne Zwänge oder Rituale, sondern um die typischen Denkmuster, die Zwänge aufrechterhalten – etwa überhöhte Verantwortung, Zweifel oder das Bedürfnis nach Sicherheit.
Worum geht es in der Gruppe?
In der Gruppe werden anhand von praktischen Beispielen und interaktiven Übungen typische Denkfehler und Bewertungsmuster beleuchtet. Ziel ist es, unproduktive Denkmuster zu erkennen, zu hinterfragen und alternative Strategien zu entwickeln. Die Übungen sind praxisnah, alltagsorientiert und werden in einer unterstützenden Atmosphäre durchgeführt.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Das Z‑MKT richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Zwangsstörungen, die ihr Krankheitsverständnis vertiefen und aktiv an ihrem Genesungsprozess arbeiten möchten. Eine Teilnahme kann als ergänzendes Angebot zur Einzeltherapie oder im Rahmen eines stationären oder teilstationären Aufenthalts erfolgen.
Wann und wo findet die Gruppe statt?
Die Gruppe findet regelmäßig in unserer Klinik statt und wird von speziell geschulten Therapeutinnen und Therapeuten geleitet. Die genauen Termine erfahren Teilnehmende bei der Anmeldung.
Anmeldung
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Hannah-sophie.jurezka@lwl.org