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Aktuelles

Nachrichten, Veranstaltungen und aktuelle Hinweise aus der Klinik

Advanced Practice Nurses (APN): Neue Kompetenzen für eine noch bessere Patientenversorgung

Mit Anastasia Frolov, Miriam Mertins und Maria Heuer sind in unserer Klinik erstmals drei Advanced Practice Nurses (APN) tätig. Eine APN ist eine speziell qualifizierte Pflegefachperson mit einem dreijährigen Masterstudium, die wissenschaftlich fundiert und eigenverantwortlich die Qualität der Patientenversorgung verbessert.

Die drei APNs bringen unterschiedliche berufliche Erfahrungen mit: Sie verfügen über einen pflegerischen beziehungsweise heilerzieherischen Hintergrund und haben nach ihrem Bachelorabschluss das dreijährige Masterstudium Community Mental Health absolviert. Heute arbeiten sie selbstständig in ihren jeweiligen Fachbereichen und erweitern die Versorgung um eine evidenzbasierte und leitliniengerechte Perspektive.

Individuelle Unterstützung bei komplexen Versorgungsbedarfen

Insbesondere Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Unterstützungs- oder Versorgungsbedarf stehen im Fokus ihrer Arbeit. Die APNs können direkt von den Stationen hinzugezogen werden, analysieren die individuelle Situation und entwickeln konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere Behandlung und Betreuung.

Schnittstelle im therapeutischen Team

Advanced Practice Nurses verstehen sich als Bindeglied innerhalb des therapeutischen Teams. Sie vernetzen sich mit anderen Berufsgruppen, bewerten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und leiten daraus gezielte Empfehlungen für eine optimale Versorgung ab. So fördern sie eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit und tragen dazu bei, pflegerische Maßnahmen noch individueller und wirksamer zu gestalten.

Neben der direkten Arbeit mit Patientinnen und Patienten stehen die APNs auch den pflegerischen Mitarbeitenden beratend zur Seite. Bei komplexen pflegerischen Fragestellungen unterstützen sie ihre Kolleginnen und Kollegen mit wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und praxisnahen Lösungen.

Pionierarbeit in der Klinik

Die Einführung der APN-Rolle wird von den Teams auf den Stationen positiv aufgenommen.

„Die Pflegenden auf den Stationen begegnen unserer Arbeit mit Neugier“, sagt Maria Heuer. Miriam Mertins ergänzt: "Wir freuen uns, Pionierinnen auf diesem Gebiet in der Klinik zu sein.“

Mit der Einführung der Advanced Practice Nurses stärkt die Klinik die pflegerische Expertise und investiert nachhaltig in eine moderne, wissenschaftlich fundierte und patientenorientierte Versorgung.

Anastasia Frolov, Miriam Mertins, Maria Heuer

Im Austausch bleiben, voneinander lernen und gemeinsam wachsen: Integration sensibel begleiten

Kürzlich haben sich unsere Stationsmanagerinnen und -manager und Praxisanleitende mit der Dozentin Frau Neumann, Expertin für Integrationsmanagement, zu einem intensiven Workshop getroffen.
Im Mittelpunkt standen Themen wie kulturelle Unterschiede, gegenseitige Sensibilisierung sowie praktische Erfahrungswerte aus dem Arbeitsalltag. Gerade in einem vielfältigen Team, in dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenarbeiten – darunter auch neue Kolleginnen und Kollegen sowie Auszubildende aus verschiedenen Ländern –, ist es uns wichtig, ein gutes Verständnis füreinander zu entwickeln.
Gleichzeitig können wir auf starke interne Kompetenzen bauen: Mit unserer Integrationsmanagerin Luljeta Nokaj sowie engagierten Kolleginnen und Kollegen, die ihre sprachlichen und kulturellen Kenntnisse aktiv einbringen, sind wir bereits sehr gut aufgestellt.
Unser Ziel bleibt klar: Wir möchten die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden verstehen, kulturelle Besonderheiten berücksichtigen und ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle willkommen und gut unterstützt fühlen.

Kolleginnen treffen sich zum Integrationstreffen

Seminar für Angehörige Bipolar-Betroffener

wir laden Angehörige bipolar Betroffener zu einem exklusiven Seminar in die LWL-Klinik Dortmund ein:

„Spagat zwischen helfen wollen und Grenzen setzen“: Es geht um praktische Tipps, Austausch und Entlastung für Partner, Familie und „Kümmerer“.

Veranstaltungsdetails

Datum: Fr, 15.05.2026 (ab 14:00) – Sa, 16.05.2026 (bis 16:00)

Ort: LWL-Klinik Dortmund, Haus 57, Restaurant/Forum 2+3, Marsbruchstr. 179, 44287 Dortmund

Moderation: Barbara Wagenblast, DGBS-Referat Angehörige

Veranstalter: DGBS e.V., www.dgbs.de

Programm-Highlights:

Freitag: Kennenlernen, Unterstützen (Grenzen), Kleingruppen-Austausch

Samstag: Depression/Manie im Alltag, Krisen-Kommunikation, Praktische Tipps, Feedback

(inkl. Verpflegung; Abendessen extra)

Kosten: DGBS-Mitglieder 130 €, Nichtmitglieder 180 € – 10% Rabatt für mehrere Angehörige desselben Patienten!

Unterkunft: Hotel Postkutsche, Tel: 0231 44 10 01, www.postkutsche.de (ab 87 €/Nacht, Kontingent bis 15.04.).

Anmeldung: Per E-Mail an b.wagenblast@dgbs.de  (Anmeldeformular + Gebühr-Beleg beifügen, siehe Link). Tel: 07731 794869.

Erste-Hilfe bei psychischen Krisen

Erste Hilfe bei psychischen Krisen – LWL-Klinik Dortmund bietet Kurs für Interessierte

Jeder kann in seinem Leben von einer psychischen Krise betroffen sein, aber nicht immer sind diese Krisen leicht zu erkennen. Was kann man tun, wenn Angehörige oder Freunde betroffen sind? Antworten gibt der Kurs "Erste Hilfe bei psychischen Krisen", den die LWL-Klinik Dortmund am Samstag (25.4.) anbietet.

Der Kurs wird im Sport- und Begegnungszentrum (SBZ) in der LWL-Klinik Dortmund an der Marbruchstraße 179 von 9 bis 16 Uhr stattfinden und richtet sich an alle Interessierten. Vorwissen ist nicht erforderlich.

Die Teilnehmenden lernen in dem Kurs, psychische Krisen zu erkennen, und erfahren, wie sie das Thema ansprechen können und welche Hilfen es gibt. Zudem werden Krankheitsbilder vorgestellt und Gesprächstechniken erarbeitet. Dabei helfen Fallbeispiele, die Thematik genauer zu verstehen. Die Kursleitung übernehmen Genesungsbegleiterin Monika Weisbauer und Pflegeentwicklerin Miriam Mertins.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro und kann zu Kursbeginn bar bezahlt werden. Anmeldeschluss ist Mittwoch (15.4.). Es ist zu beachten, dass für Getränke gesorgt ist, bei dem Kurs aber keine weitere Verpflegung bereitgestellt wird.

Wer interessiert ist, kann sich bei Pflegeentwicklerin Miriam Mertins anmelden. Das geht per E-Mail an miriam.mertins@lwl.org oder telefonisch unter 0231 / 4503-9706. Der Kurs ist auf 20 Teilnehmende begrenzt, wird aber regelmäßig angeboten.

Ein Seminar wird abgehalten

Das Flexteam hat ein neues Gesicht

Herzlich willkommen im Flexbüro!

Wir freuen uns sehr, unsere neue Kollegin Edagül Kocas bei uns begrüßen zu dürfen.

Als stellvertretende Flexpoolmanagerin mit dem Schwerpunkt Recruiting unterstützt sie unser Team ab sofort mit frischem Wind, neuen Ideen und großem Engagement.

Der Flexpool der LWL-Klinik Dortmund ist ein zentrales Team von Pflegekräften und Therapeutinnen und Therapeuten, das flexibel auf den verschiedenen Stationen und Fachbereichen der Klinik eingesetzt wird. Ziel ist es, Personalengpässe auszugleichen und gleichzeitig eine hohe Versorgungsqualität sowie zufriedene Mitarbeitende zu gewährleisten.

Wir wünschen Edagül einen erfolgreichen Start und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

Julia Brosch, Edagül Kocas, Katharina Flierl

Trialog "Depression und Alkohol" am 03.02.2026

Wie hängen Depression und Alkoholkonsum zusammen? Welche Wege aus dem Kreislauf von Stimmungsschwankungen und Sucht gibt es – und welche Erfahrungen helfen wirklich weiter? Darüber sprechen Pflegeentwickler und stellvertretender Stationsleiter Marius Gutzeit sowie Genesungsbegleiter Thomas Winkler im offenen Trialog „Depression und Alkohol“. Der Trialog bietet Raum für Begegnung, Erfahrungsaustausch und Verständnis – zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten.

Termin: Mittwoch, 03.02.2026, 18–20 Uhr
Ort: Sozialpsychiatrisches Begegnungszentrum (SBZ) der LWL-Klinik Dortmund
Eintritt: Frei – alle sind herzlich willkommen!

EIn Haus auf dem Klinikgelände

Trialog: Zerrissen und verbunden mit Borderline

Betroffene, Angehörige und alle Interessierten können sich am Dienstag, 6. Januar 2026, zum Thema Borderline informieren. Die LWL-Klinik Dortmund lädt zum Trialog, der von 18 bis 20 Uhr im Sport- und Begegnungszentrum (SBZ) der Klinik an der Marsbruchstraße 179 stattfinden wird. Der Titel dieses Trialogs ist „Zerrissen und verbunden – Ein Leben mit Borderline“. Die Re-ferentinnen sind Pflegeentwicklerin Anastasia Frolov und die Psychologin Anne Passeck. Der Eintritt ist frei.

Der Trialog ist ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Betroffenen, Angehörigen und Behand-lern. Jede Person ist herzlich willkommen, am Austausch teilzunehmen.

Ursprünglich war der Trialog für Dienstag, 2. Dezember 2025, geplant, musste aber aus organisatorischen Gründen auf Dienstag, 6. Januar 2026, verschoben werden. Ort und Uhrzeit bleiben aber gleich.

Bild einer Borderline Patientin

LWL-Azubis pflanzen 750 Setzlinge

Auszubildende des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) pflanzten am Freitag (5.12.) passend zum Weltbodentag rund 750 Setzlinge auf einem Gelände nahe der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik, um sich für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Bei der LWL-Aktion „Azubi-Bäume“ packten etwa 120 LWL-Mitarbeitende an, darunter nicht nur Azubis, sondern auch Studierende und Hospitanten. Die Helferinnen und Helfer kamen dabei aus der LWL-Kernverwaltung in Münster, den LWL-Kliniken Hemer und Dortmund, der mit den Klinikstandorten verbundenen LWL-Pflegeschule Dortmund sowie der LWL-Personalentwicklung. Die Pflanzfläche selbst wurde vom LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb (LWL-BLB) bereitgestellt, der über 1.000 Hektar Wald im Verbandsgebiet des LWL verwaltet und bewirtschaftet. Um die Aktion zu würdigen und auch selbst mit anzupacken, kamen ebenso Teile der LWL-Führung und -Verwaltung nach Hemer: darunter Dr. Georg Lunemann, Direktor des LWL und Urs Frigger, Dezernent des LWL-Bau- und Liegenschaftsbetriebs sowie Prof. Dr. Jens Bothe, als Kaufmännischer Direktor der LWL-Klinik Hemer.

Koordiniert wurde die Nachhaltigkeitsaktion, die nach 2024 bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, von der LWL-Stabsstelle Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren.

Klimaneutralität als Verantwortung für zukünftige Generationen
Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL betont: "Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Werte: Der LWL ist sich als großer öffentlicher Akteur seiner Verantwortung für Nachhaltigkeit bewusst. Jede Maßnahme - sei es durch Aufforstung, den Ausbau erneuerbarer Energien oder die Förderung nachhaltiger Mobilität - trägt dazu bei, den Klimawandel zu bekämpfen. Die Azubi-Pflanzaktion ist dabei nicht nur gut für das Klima und die Biodiversität. Sie ist eine echte Gemeinschaftsaktion und stärkt den Zusammenhalt innerhalb des LWL."

Vielseitig, resistent und anpassungsfähig
Um keine Monokultur entstehen zu lassen, wurde in Zusammenarbeit mit Försterin Julia Borghoff auf eine vielseitige Auswahl an Setzlingen geachtet. Douglasien, Weißtannen, Rotbuchen, Roteichen, Walnuss, Robinien und Esskastanien im Hauptbereich der Fläche ergänzen die im Wegbereich gepflanzten Wildäpfel, Wildbirnen, Elsbeeren und Speierlinge. Bei der Auswahl standen Faktoren wie Klimaresistenz, Anpassungsfähigkeit sowie die Förderung der Biodiversität in der Region im Fokus.

Prof. Dr. Jens Bothe, der Kaufmännische Direktor der LWL-Kliniken Hemer und Dortmund, erläutert: "Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen bezieht sich nicht nur auf Versorgung, Pflege und Heilung, sondern bedeutet auch Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Mit Aktionen wie dieser Pflanzaktion zeigen wir, dass wir nicht nur für unsere Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Umwelt und die kommenden Generationen Verantwortung übernehmen. Indem wir auf eine vielfältige Baumartenwahl setzen, tragen wir aktiv zur Aufforstung bei, fördern die biologische Vielfalt und stärken die Resilienz der Natur gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels."

Nach der Arbeit für die gute Sache konnten sich die Helferinnen und Helfer auf einen gemeinsamen Austausch an der LWL-Klinik Hemer freuen. Bei Getränken und Leckereien gab es genug Gelegenheit, sich zu stärken und die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen LWL-Bereichen kennenzulernen. An der Pflanzfläche erinnert nun ein Aufsteller an die Veranstaltung. Dieser führt mit einem QR-Code zu weiteren Infos zur Aktion und den Namen der Helferinnen und Helfer.

Azubis pflanzen Setzlinge

Joe Bausch liest aus seinem neuen Buch "Verrücktes Blut"

Ein Saal voller gespannter Menschen und ein Gast, der weiß, wie man Menschen fesselt: Die Lesung mit Joe Bausch in der LWL-Klinik Dortmund war eine eindrucksvolle Veranstaltung.

Der bekannte Schauspieler, Buchautor und ehemalige Gefängnisarzt sprach offen und autobiografisch über seine Kindheit, erlebten Missbrauch und die prägenden Erfahrungen seiner Jugend. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Frage: Was macht einen Menschen zum Straftäter – und warum werden manche es nicht, obwohl die Voraussetzungen ähnlich sind?

Bausch, der aus eigener Lebenserfahrung sowohl die eine als auch die andere Seite nachvollziehen kann, fand eine klare Antwort. Er erklärte, dass er vermutlich deshalb nicht straffällig wurde, weil man ihm schon früh Verantwortung übertrug – und ihn ebenso früh zur Verantwortung zog, wenn er Grenzen überschritt. Diese Erkenntnis, so betonte er, sei für ihn zu einem zentralen Lebensprinzip geworden.

Seine Erzählweise, eher frei vortragend als vorlesend, machte den Abend lebendig und farbenreich. Das Publikum zeigte sich sichtlich bewegt und beeindruckt von der Intensität und Ehrlichkeit seiner Geschichten. Nach dem offiziellen Teil nahm sich Joe Bausch Zeit für persönliche Begegnungen: Er signierte Bücher, stand für Gespräche und Fotos bereit und besuchte vorab sogar einen Patienten auf Station, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Für den großen Fan war das eine unvergessliche Überraschung.

So blieb dieser Abend für viele Teilnehmende nicht nur eine Lesung, sondern ein eindrücklicher Blick auf Lebenswege, Entscheidungen und die Frage nach Verantwortung.

Joe Bausch

Ergotherapie im Wandel: Erfolgreiche Fachtagung an der LWL-Klinik Dortmund

Unter dem Motto „Schluss mit Klischees: Ergotherapie kann mehr. Raus aus der Bastelecke, rein in die Zukunft“ fand am 30. Oktober 2025 der Fachtag für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten im LWL-PsychiatrieVerbund Westfalen an der LWL-Klinik Dortmund statt. Der Tag bot vielfältige Impulse, praxisnahe Workshops und reichlich Raum für Austausch und Vernetzung.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Herrn Uwe Johansson, Chefarzt der LWL-Klinik Dortmund, in Vertretung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Hans-Jörg Assion. Dieser war am Vormittag verhindert, besuchte die Fachtagung jedoch im weiteren Verlauf und richtete persönlich ein herzliches Dankeswort an das Organisationsteam und die Teilnehmenden. Auch Frau Mandy Laicht, Therapeutische Leitung der LWL-Klinik Dortmund, hieß die Fachkolleginnen und -kollegen in ihrer neuen Rolle willkommen.

Den inhaltlichen Rahmen setzte die Keynote von Frau Britta Nagel (Leitung Spezial- und Ergotherapie, LWL-Klinik Herten), die mit einem interaktiven Impuls zum Thema „Ergotherapie im Wandel: Beruf mit Zukunft“ eröffnete. Sie betonte die Bedeutung von Austausch, Selbstreflexion und der Sichtbarkeit des Berufsstandes.

Im Zentrum des Fachtages standen Fragen wie:
Wie nehmen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten ihre Rolle im beruflichen Alltag wahr?
Wie kann ihre Arbeit in Klinik und Gesellschaft noch sichtbarer werden?
Und welche Wege führen die Ergotherapie in eine zukunftsfähige Ausrichtung?

Diese Themen bildeten auch den roten Faden der fünf praxisorientierten Workshops, die am Vor- und Nachmittag stattfanden. Zur Auswahl standen:

  • Bio- und Neurofeedback in der Ergotherapie: Potenziale erkennen und nutzen
  • Virtuelle Realität in der Ergotherapie – mehr als nur Spielerei (mit Magic Horizons GmbH)
  • Spürbar präsent – Körperwahrnehmung in der Arbeit mit Menschen mit Demenz
  • Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Rolle
  • Kommunikation und Präsenz im therapeutischen Alltag

Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der Workshop zur Virtuellen Realität, der eindrucksvoll zeigte, wie moderne Technologien therapeutische Prozesse unterstützen können.

Der Abschluss des Tages bot Raum für Präsentationen der Workshop-Ergebnisse, Reflexionen und dankende Worte von Prof. Dr. Assion. Deutlich wurde: Die Themen des Fachtages treffen den Nerv der Zeit. Die Teilnehmenden betonten in der Feedbackrunde, wie wertvoll es sei, sich über Klinikgrenzen hinweg zu vernetzen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft der Ergotherapie zu entwickeln.

Publikum von hinten fotografiert

Dortmund-Hemeraner Tag 2025 mit hochkarätigen Referenten

Volles Haus in der LWL-Klinik Dortmund: Rund 170 Expertinnen und Experten aus der Psychiatrie trafen sich beim diesjährigen Dortmund-Hemeraner Tag, um neueste Entwicklungen in Behandlung und Forschung zu diskutieren. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Region – und weit darüber hinaus – nutzten sie die Gelegenheit, sich fortzubilden, Erfahrungen zu teilen und Kontakte zu knüpfen.

Eingeladen hatten Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Dortmund, Dr. Patrick Debbelt, Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Hemer, Hans-Prinzhorn-Klinik, sowie Peter Khalil, Chefarzt des Marien Hospital Dortmund-Hombruch.

Spannende Themen – renommierte Referenten

Das Programm zeigte die ganze Breite aktueller psychiatrischer Fragestellungen. Hochkarätige Referenten gaben Einblicke in ihre Arbeit – und boten damit viel Diskussionsstoff:

Priv.-Doz. Dr. Florian Seemüller beleuchtete neueste Erkenntnisse zu Bipolaren Störungen.

Prof. Dr. Tom Bschor sprach über Pharmakotherapie bei Depressionen und aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Gesundheitspolitik.

Prof. Dr. Kai Kahl stellte praxisnahe Ansätze im Umgang mit ADHS vor.

Dr. José Koussemou gab wichtige Impulse zum Umgang mit Asylbewerbern im psychiatrischen Kontext.

Prof. Dr. Christoph U. Correll präsentierte Studien zu Schizophrenie und Antipsychotika.

Prof. Dr. Here Folkerts zeigte die Chancen und Grenzen der Elektrokonvulsionstherapie.

Die Vorträge führten zu einem lebendigen Austausch zwischen den Teilnehmenden – vom Fachgespräch in der Pause bis zur angeregten Diskussion im Saal.

Ein Termin mit Tradition

Der Dortmund-Hemeraner Tag ist seit vielen Jahren ein Highlight im psychiatrischen Fachkalender. Nach der kurzen Unterbrechung während der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung seit 2024 wieder jedes Jahr statt. Auch 2026 wird es wieder heißen: Fachwissen teilen, ins Gespräch kommen, gemeinsam nach vorne denken.

Oder, wie eine Teilnehmerin zusammenfasste: „Hier gibt es jedes Mal neue Impulse – fachlich, aber auch menschlich.“

Gruppenfoto der Referenten und Gastgebern Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, Dr. Patrick Debbelt und Peter Khalil

Schwimmhalle wieder eröffnet

Nach langer Umbauzeit ist die Schwimmhalle 2025 wieder in Betrieb.

Zu den Bildern der Schwimmhalle

Blick auf das Schwimmbecken

Ehemalige Primaballerina vom Theater Dortmund entwickelt neues therapeutisches Verfahren

Entspannung, wie sie von autogenen Training bekannt ist, ist eine Option, Entspannung in der Bewegung weitet die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten aus.

Monica Fotescu-Uta bei einer Übung aus der ChoreoSophrologie

Mitbegründer der Betriebssportgemeinschaft der Klinik feiert 90-sten Geburtstag

Adolf Seibel gehörte zu den Gründern der Betriebssportgemeinschaft der Klinik. Der engagierte Krankenpfleger wurde von ehemaligen Kollegen geehrt.

Der Jubilar Adolf Seibel und zwei seiner ehemaligen Kollegen

Angehörigengruppe für gerontopsychiatrische Patientinnen und Patienten

Wir wissen um Ihre Belastungen bei der Begleitung und Pflege Ihrer Liebsten. Wir sind sicher, dass der Erfahrungsaustausch der Angehörigen sehr entlasten sein kann. Wir steuern in den Angehörigengruppen gern unser Fachwissen bei und laden Sie herzlich zu einem Austausch ein.

Anmeldung Angehörigengruppe

Programm der Angehörigengruppe

Genesungsbegleiter der LWL-Klinik Dortmund

Genesungsbegleiter, ein neues Berufsbild im psychiatrischen Krankenhaus. Drei von ihnen beantworten Fragen! 

Mehr davon in der Mediathek! 

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Zwei Personen auf dem Stationsflur im Gespräch

Integrationsmanagerin in der LWL-Klinik Dortmund

Fachkräfte aus aller Welt für die LWL-Klinik Dortmund und den LWL-Psychiatrieverbund

Luljeta Nokaj ist in der LWL-Klinik Dortmund als Integrationsmanagerin Ansprechpartnerin für internationale Mitarbeitende.

Zum Bericht

Luljeta Nikaj

Aktuelles von den Landhaus-Lesungen

Psychiatrisch relevante Themen finden sich allenthalben in der Deutschen Literatur. Im Rahmen der Landhaus Lesungen in der LWL-Klinik wollen wir solchen Literaten, die sich in ihren Werken mit sich und ihrer eigenen Seele auseinandersetzen, einen Raum geben.

Landhaus-Lesungen im Podcast

Zwei Frauen sitzen auf eine Wiese und lesen.

FrIntA - Frühintervention Alkohol

Für das ambulante Angebot „Frühintervention Alkohol“ können sich wieder neue Interessierte bei der LWL-Klinik Dortmund melden. Zahlreiche Patientinnen und Patienten haben die neue Therapie, die bereits seit einem jahr angeboten wird, erfolgreich durchlaufen.

Zum Bericht über FrIntA

Das Frinta-Team

Nordstadtblogger berichten über Walter Liggesmeyer

Die Nordstadtblogger erzählen in einem beachtenswerten Bericht über den Dortmunder Künstler, Walter Liggesmeyer und sein besonderes Verhältnis zur LWL- Klinik Dortmund.

Zum Bericht der Nordstadtblogger

Ein Liggesmeyergemälde